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"Mann über Board!" Im Jahr 1992 verlor das japanische Frachtschiff "Tokio Express" auf hoher See 29.000 LEGO-Spielzeugfiguren. Seitdem treiben die tapferen Männchen aus Plastik über den Ozean und werden immer wieder an der Küste von Alaska angespült. Das klingt eigentlich ganz witzig, aber das ist es ganz und gar nicht, denn Plastik ist giftig und hat in der freien Natur nichts verloren. Mittlerweile schwimmen über 100 Millionen Tonnen Plastik-Müll auf den Weltmeeren. Das meiste davon ist ganz normaler Hausmüll, wie Plastiktüten, Flaschen und Verpackungen von Lebensmitteln. Dieser wird achtlos weggeworfen und gelangt über Flüsse ins Meer. Auch viele Schiffe werfen ihren Müll einfach ins Wasser. Natürlich ist das alles eigentlich verboten, aber meist sieht es ja keiner. Besonders die Tierwelt leidet darunter. Meerestiere verletzen oder verfangen sich in größeren Müllteilen, wie Getränkekisten oder Plastiktonnen. Viele Tiere, wie Wale oder Vögel, fressen kleine umher schwimmende Plastikstückchen, weil sie es mit Futter verwechseln. Sie fühlen sich satt, verhungern allerdings mit einem Magen voller Müll.

Also, niemals den Abfall rücktsichtslos in die Umwelt werfen, sondern den Müll trennen und versuchen weniger Plastikmüll zu verbrauchen. Das geht zum Beispiel, wenn du auf Plastikflaschen verzichtest und stattdessen wiederverwendebare Glasflaschen benutzt.

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