"Ob cooler Rettungsschwimmer, mutiger Weltraumpilot oder erfinderischer Spezial-Agent... wenn ich an die Vorbilder meiner Kindheit zurück denke, dann waren das meist irgendwelche Stars aus dem Fernsehen. Als ich älter wurde, habe ich natürlich schnell gecheckt, dass dahinter nur Schauspieler und gute Drehbuchschreiber stecken. Also suchte ich nach echten, realen Vorbildern.
Gar nicht so leicht! Denn, wer mein Vorbild sein wollte, der musste schon etwas Besonderes können, oder etwas Gutes erreicht haben, oder ein Held sein. Zum Beispiel Neil Armstrong, der als erster Mensch den Mond betrat, oder Michael Jordan, der beste Basketballer, oder Dendemann, der gut rappen kann. Aber wie sollte ich von denen etwas lernen? Keine dieser Personen habe ich jemals gesehen, oder gar mit ihnen gesprochen. Vielleicht sind die auch gar nicht so toll. Mit dieser Erkenntnis begann ich nach Vorbildern zu suchen, die ich kenne und die mich kennen. Wie etwa mein Snowboardlehrer, der zeigte mir, wie ich richtig gut fahren kann. schon wollte ich selber Snowboardlehrer werden.
Mit dem Älterwerden, wurden alle diese Vorbilder für mich unwichtig. Ich hatte schon viel gelernt, kam ganz gut alleine zurecht und war sogar für manche andere selbst ein Vorbild. Trotzdem habe ich heute immer noch Vorbilder, von denen ich noch gerne etwas dazu lerne. Die meisten davon sind ganz normale Menschen wie du und ich: Meine Freunde, meine Eltern, mein Bruder, Menschen die sich für andere einsetzen." von Tom